Apokalypse 04

Vorab eine Warnung: Ich lehne jede Haftung für materielle oder immaterielle Schäden, die durch das Betrachten dieses Blogbeitrages entstehen, ab. Jede Leserin, jeder Leser, der oder die bis zum Bild scrollt, muss wissen, dass ihn oder sie ein entsetzlicher Anblick erwartet. (Ich sollte diese Genderung mal lassen, ist ja grässlich. Und ich darf das, ist ja schließlich mein eigenes Blog). Ich schinde Zeilen. (Auch wenn manche Leser meine Texte hier zu kurz finden.) Zwar sollte man üblicherweise das Bild in einem Beitrag so platzieren, dass es nach dem Aufruf zu sehen ist. Doch diese Regel tritt bei schockierenden und gefährdenden Bildern außer Kraft.

Doch genug geschunden – zur Sache. Sommerzeit ist Urlaubszeit, auch für die Leserinnen und Leser (ich wollte es doch lassen) dieses Blogs. Und die fahren gerne mal weg. So auch die liebe Leserin Vera H. („Müllah!“). Und sie schickte nicht etwa aus Westfalen, sondern aus dem Spreewald ein Bild des Grauens. Zwar sehne ich mich manchmal aufs Land, schließlich komme ich vom Dorf. (Der von mir sehr ungemochte Schlagersänger Thees Uhlmann sang einmal den wunderschönen und wahren Satz: „Du kriegst die Leute aus dem Dorf, aber du kriegst das Dorf nicht aus den Leuten.“) Hat eine Menge von Vorteilen, das Leben auf dem Land, aber jeder, der eine Pubertät und Adoleszenz dort verlebt hat kennt auch die Nachteile. Die meisten Menschen dort leben in freistehenden Eigenheimen. Das schafft Ruhe und Behaglichkeit, bindet einen aber auch an Haus und Hof. Das führt uns zurück zum Bild der Vera H.. (Hatten Sie es schon vergessen? Na? Seien Sie ehrlich! Dieses Internet hat doch Ihre Aufmerksamkeitsspanne völlig ruiniert.) Man stelle sich einmal vor, man sitze in seinem steingewordenen Einfamilieneigenheimglück (können natürlich auch gleichgeschlechtliche Paare, Wohngemeinschaften, mehrköpfige Beziehungen oder sonst etwas sein, der Begriff „Einfamilienhaus“ hat sich nun mal eingebürgert, ich will niemanden diskriminieren), auf Jahre durch Bankkredite gebunden, in Zeiten fallender Preise ist ein Verkauf auch keine echte Alternative, und dann macht der Nachbar mit seinem ohnehin schon hässlichen Haus so etwas wie auf dem Bild. Da kann man die eigene Hütte doch nur noch versichern und anzünden.

Bild

Nachtrag: Ganz herzlichen Dank an Vera H. (Name hier bekannt), die der Verwendung ausdrücklich zugestimmt hat, jedoch nach wie vor alle darüber hinaus gehenden Rechte an diesem Bild hat. Ja, ich werde mit ihr wenn sie zurück ist über Creative Commons sprechen.

Noch ein Nachtrag: Doch, man kann Hans Sarpei mögen und Schalke ganz ganz übel finden. Die waren ja zum Glück so blöd und haben ihn nicht spielen lassen. Sonst wären sie jetzt Meister.

Vorerst letzter Nachtrag: Das mit den Klammern ist Absicht. Wer die Stilregeln beherrscht, darf sie brechen. Und nur, wer sie beherrscht.

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