Unser täglich Hemd

Es wird wärmer. Doch schon der sittliche Anstand und die Würde unserer Parlamentarischen Demokratie legen es nahe, ein Hemd zu tragen. Dieses, je nach Perspektive noch ungebügelte oder leger drapierte Exemplar, ist meine heutige Wahl:

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Es ist ein Erinnerungsstück an einen wundervollen Abend. Es war ein Qualifikationsspiel zum derzeit laufenden Turnier. Einige Zuschauer im Berliner Olympiastadion sympathisierten mit der Mannschaft der Türkei. Laut war es, aber friedlich.  Deutschland siegte 3:0 durch Tore von Miro Klose (2) und Mesut Özil. Ein absoluter Fußballhochgenuss.

Nachtrag: Nein, ich habe keine Lust auf verklemmte Debatten über die gefährliche Bestie „Nationalismus“, die auch in mir, in uns allen schlummert und nur darauf wartet, geweckt zu werden. Wirklich nicht.

Das Hemd für den Tag

Für den heutigen Tag, genauer: für den Abend habe ich mal wieder ein Hemd mit Dänemarkbezug ausgewählt. Ich wünsche mir nämlich sehr, dass heute auch von Skagen bis Bornholm, von Bov (wo diverse meiner Vorfahren begraben sind) bis Helsingør gejubelt wird. Mein Wunschergebnis wäre ein Unentschieden bei gleichzeitigem Sieg der Niederlände. Auf jeden Fall kommen die beiden Teams  weiter, wenn Dänemark mit einem Tor Unterschied und mindestens drei geschossenen Toren gewinnt. Im Grunde auch in Ordnung.