Lasst den Mann reden

In den letzten Wochen habe ich viel über Gregor, sein Label „Sounds of Subterrania“ und das Labelfest „Bite it“ im colunbia Club geschrieben. nun isz der tag gekommen, um 18.30 h öffnen sich die Türen und es soll auch noch einige Karten geben. Und zur feier des Tages und als krönender Abschluss des Countdowns hat nun der Meister selbst das Wort:

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Allerhöchste Mahlzeit

Der November ist der Nazi unter den Monaten. In diesem Jahr ist es besonders schlimm. Ich lag in den letzten Wochen immer wieder mit fiebriger Erkältung flach, Das ist erstmal nicht weiter dramatisch, hielt mich aber davon ab, über den weiteren Weg zum Sounds-of-Subterrania-Festival zu berichten. Fies war außerdem, dass ich zwar matt in meiner Wohnung rumdröhnte, aber zu einer echten Krankheit die figurfördernde Appetitlosigkeit fehlte. Jetzt bin ich auch noch fett. Mist.

Ums Essen dreht sich auch der vierte Trailer für das  Bite it. Als Gast glänzt der vegane Koch Stefano.

Ich persönlich esse ja sehr sehr gerne Fleisch und Fisch, aber bin da wie in so ziemlich jeder Hinsicht nicht sehr dogmatisch. Dennoch sprach mich der fünfte und vorletzte Trailer mit Chung deutlich mehr an.

Dead and/or alive

Ja, ich bin momentan monothematisch, aber das ist doch besser als nichts. Treue Blogleser fragten mich, was denn für Musik beim „Bite it!“ am 29. und 30. November im Columbia Club zu hören sei. Offenbar hat Veranstalter Gregor diese Frage auch schon gehört. Und weil er versteht, dass niemand die Katze im Sack kaufen mag, sei diese nun lebendig und/oder tot (Tach, Herr Schrödinger), hat er einen ziemlich großartigen Sampler zum Download bereitgestellt. wenn ich richtig verstanden habe, ist die Zahl der Downloads auf 1.000 limitiert, aber was weiß denn ich schon. Mit drauf ist auch die wundervolle Trixie Trainwreck, die auch in Trailer #3 brilliert.

Disclaimer: Nachdem gerade heute in diesem Internet mal wieder die Frage nach bezahlter Reklame Thema war – ich unterstütze die Sache, weil ich sie großartig finde, und bekomme dafür kein Entgelt.

Nachtrag: Jaja, ich habe es verpeilt, jetzt ist der Downloadlink drin. Und im nächsten Entry kommt ein Orang Utan vor, versprochen.

Weitergebissen

Ihr habt noch immer keine Karten für Gregors „Bite it!“-Labelfest am 29. und 30. November im Columbia Club gekauft, Ihr kleinen Racker. Das ist dumm, aber zum Glück sind noch welche da. Vermutlich überzeugt Euch der zweite Trailer mit Freddy Fischer.

Aber kauft jetzt nicht alle sofort Eure Karten. denn dann hätte ich keinen Grund, hier Trailer #3 zu zeigen. Und das wäre schade, denn es ist mein Lieblingstrailer.

Zubeißen!

Ja, es ist Kreuz mit dieser Bloggerei. Vor lauter Twitter kommt man zu nichts. Dabei gibt es so viele tolle Sachen, die eine ausführliche Würdigung wert wären. Und Menschen. Einer davon ist Gregor. Gregor hat ein Label, also das, was man gemeinhin eine Plattenfirma nennt. Gregor beutet also nicht nur arme wehrlose Künstler aus, sondern lacht auch höhnisch über sie, nachdem er sich vom Handschuhfachdeckel seines Jaguar geschmeidig eine umfangreiche Linie Kokains ins Zentrale Nervensystem gesaugt hat. Contentmafia eben.

Weit gefehlt! Gregor ist nicht nur ein beschämend netter Bursche, sondern auch ein Mann, der von seiner Leidenschaft getrieben wundervolle Musik in wundervoller Form veröffentlicht – Musik, die meilenweit entfernt ist von dem Dreck, den einem die Formatklitschen seit Jahrzehnten um die Ohren senden. Musik, mit der man nicht reich werden kann, aber ein Zeichen setzt wider Mittelmaß und Kommerz. Wer seine zum Teil unfassbar aufwändigen Produktionen nicht kennt – Gregors Laden heißt Sounds of Subterrania. Es ist wenig originell, Gregor und seine Arbeit zu rühmen. Das Geschäftsstellenteam des Verbandes unabhängiger Musikunternehmen – meines derzeitigen Arbeitgebers – hat Gregor vor einem knappen Jahr (also vor meiner Zeit) die Goldene Indieaxt zuerkannt.

All dies wäre erwähnenswert genug, doch einen ham wa noch: Sounds of Subterrania wird in diesem Jahr 15 Jahre alt, und das wird unter dem Motto „Bite it“ mit einem zweitägigen Labelfest gefeiert. Und das, die Freude steigt ins Unermessliche, feiert der in Hamburg ansässige Gregor auch noch in Berlin. Und es geht noch besser: Der ganze Spaß findet auch noch in Fußmarschdistanz von meiner Wohnung statt – die ganze Chose wird sich im Columbia-Club am ebensolchen Damm abspielen.

Neben dem im Trailer auftretenden Reverend Beat-Man werden Action Beat,The Berserkerz, The Blue Screen of Death, Chung, Columbian Neckties, Devil in Miss Jones, Freddy Fischer & his Cosmic Rocktime Band, Gruppe 80, Holiday Fun Club, Kamikaze Queens, Lo Fat Orchestra, Meine kleine Deutsche, The Sewergrooves, The Stilettos, und Trixie Trainwreck am Start sein.

Das alles zu verpassen wäre unklug. Also flink Eintrittsbillets auf Gregors Website geschossen – wir sehen uns dann spätestens im CC.