Triggerwarnung statt Trittbrett

„Die Pöhler“ schwimmen auf einer Welle des Erfolgs. Das Medienecho auf die Südhannoversche Fußballversion von „We’re not gonna take it“ könnte zum Sommerhit werden, wenn die deutsche Mannschaft weit kommt. In diesem kleinen Blog hat der letzte Beitrag mächtig eingeschlagen und nie gekannte Zugriffszahlen gebracht. Das hat mich nicht überrascht, hatten die drei Beiträge über die Band of Poachers aus meiner Waldheimat seinerzeit auch schon ziemlich gute Zugriffszahlen.

Auch wenn ich nur gelegentlich, also viel zu selten, blogge, freue ich mich über Publikumsinteresse. Das einfachste wäre jetzt natürlich, gemütlich auf dem Trittbrett der Pöhler rumzustehen und weiteres Material zu verbloggen. Doch wer mich kennt, der weiß, dass ich den einfachsten Weg nur selten gehe. Aber ganz so schwer mache ich es mir diesmal auch nicht – ich präsentiere ein weiteres Zeugnis der Musikaltät meiner Heimat. [Triggerwarnung: Sexismus, Lookism, Keyboard, Ostfälisch]

Wie auch im Pöhlerfalle ist gut zu erkennen, dass das gute Einbecker Bier eine gewisse Rolle im Entstehungsprozess gespielt hat. Und in einem der Musiker glaube ich einen ehemaligen Mitschüler zu erkennen, der aus dem gleichen Dorf wie die Poachers kommt. Irgendwie hängt immer alles mit allem zusammen.

Adventskalender

Diese Wilddiebe da veröffentlichen ihr erstes Konzertvideo häppchenweise. Für alle, die dabei waren, hat es gar etwas adventskalenderhaftes. Denn wir wissen, was als, quasi als Höhepunkt hinter dem finalen Türchen, in der letzten Folge passiert. Das wird natürlich nicht verraten. Aber so viel sei verraten: Schokoladensauce und eine Polonaise sind Elemente der Handlung. Hier aber erstmal das Lied zum aktuellen Berlinwetter:

Neues von den Wilderern

Neulich, auf dem Umweg von Franken nach Berlin, war ich in meiner Waldheimat und habe dort unter anderem Hausmusik gehört – ich habe davon berichtet. Doch von Musik zu erzählen ist das eine, sie zu erleben etwas vollkommen anderes. Daher freue ich mich, dass jetzt ein erstes Video von dem Wilddiebsabend am Solling durchgesickert ist, an dem ich mich nicht allein erfreuen möchte:

Nachtrag: Die famose Band of Poachers würde gerne Mal in Berlin auftreten. Veranstalter vor!

Hausmusik am Waldesrand

Es ist ja nicht alles schlecht an diesem nasskalten Mistwetter. Die famose Band of Poachers hätte gestern eigentlich gestern einen Freiluftauftritt (zu meiner Zeit hieß das noch „Platzkonzert“) in Göttingen haben sollen. Doch dieser Gig ist, um die beiden nächstliegenden wie armseligsten Wortspielchen zu nehmen, ins Wasser gefallen respektive geplatzt. Nun waren allerdings die Gitarren schon geölt und vorgewärmt. So machten meine alte Freundin Marion, ihr Bruder Michael (Foto) und die anderen vier  während des Auftritts im unfotografierbaren Dunkeln arbeitenden Wilddiebe im Wortsinne ein Fass (Früh Kölsch)  auf und luden in die Waldheimat zur Hausmusik. Lange Geschichte kurz: Es war großartig!

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Heimatmelodie

Dieses Internet kann dazu dienen, Ulrich Kasparick demonstriert es gerade eindrucksvoll, Menschen zusammenzuführen. Ich kam jetzt via Datenfernübertragung in Kontakt mit Freunden und Bekannten aus Schulzeiten, die nach wie vor respektive wieder in Deutsch-Kentucky leben. Dort haben sie eine Menge Gitarren an die Wand gehängt. Einige davon nehmen sie ab und zu mal in die Hände, um schöne Musik damit zu machen. Und verdammt – singen können die auch noch!