Triggerwarnung statt Trittbrett

„Die Pöhler“ schwimmen auf einer Welle des Erfolgs. Das Medienecho auf die Südhannoversche Fußballversion von „We’re not gonna take it“ könnte zum Sommerhit werden, wenn die deutsche Mannschaft weit kommt. In diesem kleinen Blog hat der letzte Beitrag mächtig eingeschlagen und nie gekannte Zugriffszahlen gebracht. Das hat mich nicht überrascht, hatten die drei Beiträge über die Band of Poachers aus meiner Waldheimat seinerzeit auch schon ziemlich gute Zugriffszahlen.

Auch wenn ich nur gelegentlich, also viel zu selten, blogge, freue ich mich über Publikumsinteresse. Das einfachste wäre jetzt natürlich, gemütlich auf dem Trittbrett der Pöhler rumzustehen und weiteres Material zu verbloggen. Doch wer mich kennt, der weiß, dass ich den einfachsten Weg nur selten gehe. Aber ganz so schwer mache ich es mir diesmal auch nicht – ich präsentiere ein weiteres Zeugnis der Musikaltät meiner Heimat. [Triggerwarnung: Sexismus, Lookism, Keyboard, Ostfälisch]

Wie auch im Pöhlerfalle ist gut zu erkennen, dass das gute Einbecker Bier eine gewisse Rolle im Entstehungsprozess gespielt hat. Und in einem der Musiker glaube ich einen ehemaligen Mitschüler zu erkennen, der aus dem gleichen Dorf wie die Poachers kommt. Irgendwie hängt immer alles mit allem zusammen.

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Der König ist tot

Ich habe dieses Blog in den letzten Tagen und Wochen etwas vernachlässigt. Das hat verschiedene Gründe, von denen vielleicht sogar an dieser Stelle später zu lesen sein wird.
Vernachlässigt hat die kleine aber an und für sich treue Rätselgemeinde ihrerseits das Rätsel mit der dem Zahn der Zeit zum Opfer fallenden Bierreklame im Hauptgebäude des Flughafens Tempelhof. In meiner alten Heimat übrigens, von der aus ich diesen Blogbeitrag schicke, wäre ein solcher Verfall nur schwer denkbar. Zwar verrottet hier im  Süden Niedersachsens so dies und jenes, beispielsweise ganze Renaissanceschlösser,Bild
doch die Brauereischriftzüge prangen meterhoch und vergleichsweise satt und strotzend wie hier im Dorf meiner Kindheit.
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Dorthin führt übrigens, ähnlich wie im Falle der italienischen Hauptstadt Rom, mehr als nur ein Weg.
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Im Großen und Ganzen ist es hier recht schön, insbesondere natürlich, wenn man die ersten dreißig Jahre des Lebens hier verbracht,mit dem nötigen Abstand sentimentale Erinnerungen entwickelt hat. Dann wird selbst ein öder Bolzplatz zur Stätte der Erinnerung.
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Doch den zu erraten, wäre für die meisten Leserinnen (generisches Femininum, hehe) sicherlich ähnlich schwer wie den eingangs erwähnten Bierschriftzug in Tempelhof.
Daher muss ich für die Quizfrage auf mein Archiv zurückgreifen und frage ganz flach: Was hart es mit diesem kurzbeinigen Rindviech auf sich?
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