Die Parade der Lieblingstassen

Ich neige zur Redundanz. Außerdem wiederhole ich mich ziemlich oft. Und ich mache manchen Scheiß mit. Das führt heute dazu, dass ich ein Foto poste, das ich hier bereits im Mai 2012 veröffentlicht habe:

Bild

Der Grund ist einfach: Der hervorragende Stefan Evertz hat auf seinem hervorragenden (-> Redundanz) Blog hirnrinde.de eine Blogparade ausgerufen und andere Bloggerinnen aufgerufen, ihre Lieblingstassen zu zeigen.

Warum nun mag ich diese Teetasse – als Norddeutscher nenne ich diese Sorte Gefäß zwar eher „Muck“ – ganz besonders? Dafür gibt es aus meiner Sicht eine ganze Anzahl von Gründen (die Reihenfolge ist keine Rangliste):

1. Ich bin ausgesprochen anglophil. Ein US-amerikanischer Test hat ergeben, ich sei so britisch wie Stephen Fry, vor Buckingham Palace Corgis ausführned.

2. Der Becher ist ein wunderschönes Beispiel für eine Gestaltungskunst, wie sie auf unserer Seite des Kanals nur selten auszumachen ist.

3.Sie erinnert mich an der Ort, wo ich sie gekauft habe, nämlich Brighton – eine der faszinierendsten Städte, die ich je bereisen durfte und die selbst viele Engländer befremdet.

4. Sie ist unersetzlich. Ich liebe meinen Fußballklub. Aber wenn mir eine Tasse mit seinem Emblem aus der Hand rutscht und zerschellt, so kann ich mit ganz schnell eine neue kaufen. Das geht im Falle von „Liz“ eben nicht.

5. Es ist für mich ein Zeichen von Kultiviertheit, spezielle Mucks für Tee zu haben und ihn nicht aus Kaffeebechern zu trinken.

6. In Zeiten permanenten Wandels und oftmals quälender Ungewissheiten gibt mir der Anblick einer Frau, die seit über 60 Jahren hochprofessionell ihren Job macht, Halt und Trost.

Nachbemerkung: Das Foto hat einen entscheidenden Fehler – aber ich hatte weder Zeit noch Muße, ein neues anzufertigen. Wer sieht, was nicht stimmt?

Advertisements

Schöne Aussicht

Brighton ist landschaftlich sehr schön gelegen, allerdings für Fahrradfahrer kaum geeignet. Unmittelbar hinter der Promenade am Ufer des Englischen Kanals geht es steil bergan. Dem Besucher bietet sich durch das spektakuläre Höhenprofil manch reizvoller Ausblick.

Gute Ernährung

Es konnte so nicht mehr weitergehen! Meine bisherige Ernährung war ungesund. Viel zu viel tierisches Eiweiß. Das zog einen ganzen Rattenschwanz an Zivilisationskrankheiten nach sich. All das Leid, nur, weil ich so gerne Lederschuhe esse, manchmal ein ganzes Paar Reitstiefel zum Mittagessen. Doch damit ist jetzt Schluss! Ich habe in Brighton gelernt, dass es auch anders geht.

Bild