Hört auf mit dem Unfug!

Dieses Blog hat kaum ein redaktionelles Konzept. Das finden manche toll, manche blöd – es ist aber so. Doch ganz ohne Grundprinzipien geht es nicht. Neben der Ächtung von Katzenbildern gehört auch das Meiden schlechter Musik dazu. Für Ausnahmen von dieser Regel braucht es schon sehr sehr triftige Gründe. Heute gibt es so einen:

In der kommenden Nacht soll der Bundestag über einen vollkommen quatschigen Gesetzesentwurf abstimmen. Die Jugendorganisationen aller nennenswerten Parteien und der Piraten sind dagegen, alle Menschen, die halbwegs Ahnung von der Materie haben, auch. Nicht nur in der angeführten Erklärung der Jugendorganisationen – netzauf, netzab ist nachzulesen, was dahinter steckt und warum das geplante Leistungsschutzrecht ein für uns alle gefährlicher Unfug ist. Besonders charmant erklärt es ein Video des Vereins D64 – wenn auch mit ziemlich fürchterlicher Musik. Aber das muss jetzt einfach mal ignoriert werden.

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Der König ist tot

Ich habe dieses Blog in den letzten Tagen und Wochen etwas vernachlässigt. Das hat verschiedene Gründe, von denen vielleicht sogar an dieser Stelle später zu lesen sein wird.
Vernachlässigt hat die kleine aber an und für sich treue Rätselgemeinde ihrerseits das Rätsel mit der dem Zahn der Zeit zum Opfer fallenden Bierreklame im Hauptgebäude des Flughafens Tempelhof. In meiner alten Heimat übrigens, von der aus ich diesen Blogbeitrag schicke, wäre ein solcher Verfall nur schwer denkbar. Zwar verrottet hier im  Süden Niedersachsens so dies und jenes, beispielsweise ganze Renaissanceschlösser,Bild
doch die Brauereischriftzüge prangen meterhoch und vergleichsweise satt und strotzend wie hier im Dorf meiner Kindheit.
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Dorthin führt übrigens, ähnlich wie im Falle der italienischen Hauptstadt Rom, mehr als nur ein Weg.
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Im Großen und Ganzen ist es hier recht schön, insbesondere natürlich, wenn man die ersten dreißig Jahre des Lebens hier verbracht,mit dem nötigen Abstand sentimentale Erinnerungen entwickelt hat. Dann wird selbst ein öder Bolzplatz zur Stätte der Erinnerung.
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Doch den zu erraten, wäre für die meisten Leserinnen (generisches Femininum, hehe) sicherlich ähnlich schwer wie den eingangs erwähnten Bierschriftzug in Tempelhof.
Daher muss ich für die Quizfrage auf mein Archiv zurückgreifen und frage ganz flach: Was hart es mit diesem kurzbeinigen Rindviech auf sich?
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