Das geht nicht nur die Roten an

Es ist etwas faul im Süden Berlins, es stinkt, es modert tiefbraun vor sich hin. Gestern haben Neonazis einen Farbanschlag auf ein Büro der SPD und des Abgeordneten Erol Özkaraca in Neukölln verübt. Bild

In der gleichen Nacht war das Tempelhofer Büro der Bundestagsabgeordneten Mechthild Rawert Ziel einer Attacke. In der letzten Woche wurde ein 17-jähriger Aktivist der sozialistischen Jugendorganisation „Die Falken“ in Britz von maskierten Tätern überfallen und zusammengeschlagen. Zuvor gab es Anschläge auf die Wohnhäuser eines Jungsozialisten und eines Funktionärs der Partei „Die Linken“ sowie ein SPD-Büro in Treptow-Köpenick. Zweimal wurde die „Ansprech Bar“ der Jungsozialisten in Oberschöneweide angegriffen, das Anton-Schmaus-Haus, eine Bildungsstätte der Falken in Britz, liegt quasi unter Dauerbeschuss. Das geht nicht nur Sozialdemokraten und Sozialisten an. Denn hinter all diesen Anschlägen steckt Hass auf die Gesellschaft, Hass auf alle, die ein friedliches Zusammenleben in Vielfalt wollen, die für Freiheit und Gerechtigkeit eintreten. Diesem Hass muss sich die gesamte Gesellschaft entschlossen entgegenstellen. Und der Innensenator muss mit der gleichen Energie gegen die Rechtsextremisten vorgehen, wie er dies gegen die organisierte Kriminalität der Rockerbanden getan hat.

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