Freiheit und Freibier

Ich habe heute den Anfang eines Punktspiels des FC St. Pauli versäumt. Freiwillig. Alle, die mich kennen, wissen, dass es dafür eines außerodentlich triftigen Grundes bedarf. (Oh, Ihr heiratet am Sonnabend? Hey, das wird sicherlich auch ohne mich hinhauen.) Heute war so einer: Auf der Campus Party sprach Sir Timothy Berners-Lee, OM, KBO, der Erfinder von HTML und Begründer des World Wide Web über die Zukunft des Netzes. Jetzt habe ich eine Ahnung, wie sich zwölfjährige Mädchen beim Anblick dieses Jünglings namens Bieber fühlen. Ich will kein leeres Stroh dreschen, der Vortrag ist in den Fachmedien hinreichend gut und treffend wiedergegeben. Doch den Kerngedanken möchte ich teilen: Auch in Zukunft muss das Web, zu dem übrigens gegenwärtig nur ein Viertel der Menschheit Zugang hat,  frei sein, „frei“ wie in „Freiheit“, nicht wie in „Freibier“.

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Nachtrag: Ich wünschte, ich hätte das ganze Spiel verpasst.

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Ein Gedanke zu „Freiheit und Freibier

  1. Was die Wenigsten wissen: Noch zu DDR-Zeiten gab es eine Datenstandleitung zwischen der Humboldt-Universität in Berlin-Ost und der Freien Universität in Berlin-West. Es war der einzige „Internet-Zugang“ der DDR.

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